Category — Cenote Nohoch Nah Chich
A Week of Sidemount Cave Diving with Marc
We started of with the caves in the north diving in Ponderosa in the River Run and Little Joe Line as well as Taj Maha where we visited the Chinese Garden Line and the Twin Cenotes. Very nice dives to get to know each other without breaking distance records or squeezing through the tightest restrictions. It also gave Marc the possibility to fine tune his gear since it was the first time back in sidemount configuration after his course with Brian Kakuk in the Bahamas. The main difference being that here we mainly use aluminium tanks and not steel like he had used before.
After that we moved further south to dive in Nohoch Nah Chich where we made a first dive on the main upstream line enjoying the massive decorations and wide rooms. Second dive was downstream which is somewhat darker and smaller but with its dark silted floors and white decorations definitely one of my favourites! I also just have to admit that I like smaller cave.
Next stop was Cenote Dreamgate were we did two dives on the upstream side. Both really fantastic dives filled with beautiful decorations and lots of ups and downs and some nice restrictions and generally lots of nice small cave a bit further back. A very unique Cenote with fragile flow riffled sediment beds, bizarre dense roots and highly decorated passage ways. Once you are a bit further in, there are lines all over the place and all around. Some very narrow angled T intersections without permanent marker and lines literally leading into every little crack around. It is not a big deal but proper marking and focus on navigation is a must. Also keeping track of your comfort zone is important as you move through ever smaller and siltier cave.
After that we went down to Tulum on the Coba Road to dive out of Lukes Hope Cenote. On the first dive we passed through the room of tears to check out the Ts in the back. I always like the combination of the breath taking decorations and nice restricted tunnels. It must have been an amazing thrill for the explorer to find that beautiful section of the cave right behind that little narrow passage. Second dive was done to adrianas room which is really nice too especially in sidemount gear since it allows you to venture passed the mayor restrictions that limit the “general” dive traffic and therefore impact to the cave.
The Last day we spent in Pet Cemetary Cenote. One of my favourite places since Hans first showed it to me, hands down. First dive was towards Cenote I hop and the jump to the right which leads through some insane awesome sidemount passage that just keeps on going. A couple restrictions force you to at least super man one cylinder but due to the very small amount of silt and hard rock definitely doable. It is really a great line that keeps you busy every second of every minute. Second dive was done on the X-Line which is equally a great dive. There is just a crazy amount of pristine cave there which is not only beautiful for its crystal white formations but also super fun to dive due to the ups and downs and tight restrictions.
All in all I had a great week with awesome sidemount diving as well as nice chats in between dives and cool stories about Brian and the caves on the Bahamas.
September 6, 2009 5 Comments
Kreislaufgerät beim Höhlentauchen
Die Meisten von euch werden jetzt wahrscheinlich denken, dass ich etwas über die tiefen Höhlen in Yucatan, über The PIT oder vielleicht The Blue Abyss schreibe. Aber Kreislaufgeräte sind nicht nur für das Tieftauchen geeignet sondern durchaus auch für die relative flachen Höhlen hier in der Riviera Maya.
Generell taucht man in die Höhle bis ein drittel des Gas Volumens verbraucht ist und dreht dann um. Wenn man bedenkt, dass viele Höhlensysteme hier mehrere Kilometer lang sind kann es einige Zeit dauern bis man ein System besser kennt. Die Höhlen hier sind wie ein Schweizer Käse mit vielen verschiedenen Gängen und Tunneln. Wenn man einen guten Überblick bekommen will hat man “offen” nur ein paar verschiedene Möglichkeiten, entweder macht man mehrer Tauchgänge, verwendet einen Scooter oder berechnet die drittel Regel neu für jeden Seitenarm der Höhle. Egal für was man sich entscheidet, wenn man “offen” taucht läuft die Zeit gegen einen. Oft kommt man zu einem traumhaft dekorierten Raum und hat keine Zeit ihn zu bewundern da man zum Umdrehen gezwungen wird.

Howard mit seinem Optima in der Grand Cenote
Der Vorteil des Kreislaufgerätes ist dabei, dass, so lange man innerhalb seines Bail Out Radius bleibt, man von Leine zu Leine springen kann wie es einem gefällt. Der Bail Out Radius wird dabei vom Gasverbrauch und Bail Out Gas Menge bestimmt.
Angenommen die Höhle ist maximal 12m tief und der Taucher hat einen Gasverbrauch von 20 Litern die Minute ist sein Bail Out Radius ca 50min. Oder man kann auch die Distanz verwenden. Der Taucher schwimmt in seiner Ausrüstung ca. 15m pro Minute also darf er nie weiter von einem Ausgang entfernt sein als 750m. Alle Werte kann man individuell auf jeden Taucher und jeden Tauchgang abstimmen und gegebenenfalls Konservativer sein. Taucht man im Team bestimmt der Taucher mit den höchsten Werten die Grenzen des Tauchgangs.

Taucher mit Kreislaufgerät in Nohoch
Auch wenn man zum Beispiel in einem Teil der Höhle mehr Zeit verbringen will um zu Fotografieren oder einfach nur die Formationen zu bewundern hat man durch das Kreislaufgerät die Möglichkeit dies zu tun ohne jemals Zeitdruck zu verspühren.
Ich bin gerade dabei einen Rebreather Taucher hier in den Höhlen zu führen und stelle jeden Tag aufs Neue fest welche tollen Möglichkeiten man hat.
Am ersten Tag waren wir in Ponderosa und sind dort Stromaufwärts getaucht. Unser Bail Out Radius war 40min, also sind wir einfach dem Hauptseil entlang getaucht und haben nach 40min umgedreht. Anstatt dann aber zurück zum Ausgang zu tauchen so wie wir das tun würden wenn wir offen unterwegs wären, haben wir zuerst den Sprung nach rechts am Orangen Pfeil gemacht. Sind diesem Seil gefolgt bis zum T am T nach links dann wieder umgedreht zurück zum T dann T nach rechts da wieder umgedreht zurück zum Hauptseil dann den Sprung nach rechts bis zum T und so weiter und so weiter. Durch die Kreislaufgeräte hatten wir eben die Möglichkeit uns so gut wie ALLE verschiedenen Seile dieser Region an zu schauen und dabei aber immer noch die Zeit haben mal wo länger zu bleiben für Fotos oder einfach nur zum staunen.
Am nächsten Tag ging’s nach Taj Maha wo wir zuerst dem Grottenseil gefolgt sind und nachher den Sprung gerade aus gemacht haben Richtung Chinese Garden. Wir sind hoch bis zum “Wasserfall” getaucht, haben uns dann den Loop angeschaut, dann weiter zu Steves Loft dann runter Chinese Garden zurück zum Sprung und dann nach rechts und den alternativen Tunnel hoch. Ein traumhafter Tauchgang indem wir uns jede einzelne Leine dieser Region angeschaut haben.

Patrick mit dem KISS Rebreather
Am Samstag waren wir dann in Nohoch Nah Chich dass mit seiner maximalen Tiefe von 6m uns einen fast endlosen Bail Out Radius ermöglicht hat. Der Spielplan war wieder der Gleiche, ein Seil entlang tauchen bis zum Umkehrpunkt und dann beim raustauchen alle Möglichen Sprünge nach rechts und links machen. Ich habe somit viel besser die Möglichkeit mehrer Highlights in nur einem Tauchgang zu bestaunen anstatt mich immer für etwas entscheiden zu müssen.
Sonntag haben wir pausiert und heute waren wir in der Grand Cenote nahe Tulum. Auch hier haben wir was ich normalerweise in 3 bis 4 Tauchgängen machen würde in einem gemacht. Wir sahen die ganze Cuza Nah Schleife inklusive dem Sprung in der Mitte dem wir gefolgt sind bis es für die Rebreather zu eng wird tauchten hoch zu Paso de Largato und Much’s Maze, die Abkürzung am Hauptseil und so weiter.
Morgen geht’s ab nach Aktun Ha was auch als Carwash bekannt ist. Ich freu mich schon sehr darauf den Bail Out Radius von Luke’s Hope neu zu berechnen und dann super viel Zeit im Room of Tears zu verbringen und hinten die ganzen Ts ab zu tauchen.

Howard mit einem Dive Rite Optima
Natürlich kommt das alles nicht ohne ein paar Nachteile. Wie alle Rebreather Taucher wissen ist es nicht so einfach eine gute Tarierung mit dem Kreislaufgerät zu haben und wenn man nur Zentimeter über einem mit feinen Sedimenten uebersäten Boden schwebt, kann das schon schwierig werden. Weiters sind die meisten Kreislaufgeräte durch die umgedrehten Flaschen relative schwer an der Hüfte was sich sehr stark auf die Position im Wasser auswirkt. Mit anderen Worten ist es schwieriger mit dem Körper horizontal, parallel zum Boden, zu tauchen.
Auch an das Sägezahnprofil der meisten Höhlen hier muss man sich erst mal gewöhnen.
Alles in allem bin ich aber der Meinung dass man mit einem Kreislaufgerät hier in der Riviera Maya auf jeden Fall auch in den flachen Höhlen tolle Möglichkeiten hat und zusammen mit den tieferen Höhlen auf jeden Fall das volle Potenzial dieser Maschinen ausnutzen kann.
Keep your mind open
And your loop closed
Patrick
May 26, 2009 2 Comments
